Contracting-Erläuterung


Wir sorgen für Wärme - Ihr starker Partner im Contracting

Was heißt Contracting?

In der Praxis wird "Contracting" auf Formen der Versorgung von Gebäuden oder Wohnsiedlungen mit Energie (wie Wärme, Elektrizität, Kälte oder Licht) angewendet. Ein Gebäudeeigentümer interessiert sich in der Regel nicht für Heizungstechnologien. Er braucht Wärme - und das möglichst günstig. Also kauft er statt einer Wärmeerzeugungsanlage auch nur die Wärme bei einem Wärmelieferanten. Der Wärmelieferant mietet einen Raum im Gebäude oder erwirbt ihn als Eigentum, plant, installiert, betreibt und finanziert die Heizungsstation in eigener Regie. Die erzeugte Wärme verkauft er an den Gebäudeeigentümer, der die Kosten verbrauchsabhängig an seine Mieter weitergibt. Das ganze Verfahren wird vorher vertraglich genau geregelt - daher die Bezeichnung "Contracting".



Welche Vorteile bietet das Contracting?

Für den Gebäudeeigentümer ergeben sich eine Reihe von Vorteilen, die im Einzelnen von der Ausgangssituation für die Contracting-Maßnahme und vom Angebot des Contractors abhängen.
Sie binden kein Kapital in die Heizanlagentechnik, Sie werden von Betriebs-, Wartungs-und Instandsetzungsarbeiten und den damit verbundenen Risiken entlastet, Sie haben mehr Zeit um sich auf Ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, Sie haben nur einen Ansprechpartner und brauchen nicht mehr an Ihre Heizanlage zu denken Sie tragen durch moderne Anlagentechnikaktiv zum Umweltschutz bei.
Die Mieter bzw. Nutzer der Wohnung profitieren u.a. von der Reduzierung der Betriebskosten, in jedem Fall aber von moderneren und umweltverträglicheren Anlagen. Als Energieexperte hat der Contractor ein Interesse, in moderne Technologien der Wärmeerzeugung mit möglichst hohem Wirkungsgrad zu investieren, denn reduzierte Brennstoffkosten bedeuten eine höhere Gewinnspanne. Der verbesserte Wirkungsgrad zahlt sich unmittelbar für die Umwelt aus. Jede nicht verbrannte Tonne Kohle, jeder nicht verheizte Liter Heizöl, jede nicht verbrauchte Kilowattstunde Strom schont die Umwelt und reduziert die CO2-Emmissionen.Hier liegen auch die Perspektiven des Contractings. Die vielfältigen technologischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Wärmeerzeugung, sowohl auf dem Gebiet der fossilen Brennstoffe (Kohle, Gas, Heizöl) als auch im Bereich der regenerativen Brennstoffe (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse...) bieten einen großen Gestaltungsspielraum für Contractingmaßnahmen und eine innovative Herausforderung für Wärmelieferanten.


Wie setzt sich das Wärmeentgelt zusammen?

Die Zusammensetzung des Wärmeentgeltes ist abhängig von der zu erbringenden Leistung, dieser wird auf jede Immobilie speziell zugeschnitten. Nachfolgende Ausführungen sind deshalb nur beispielhaft.
I.) Grundpreis: Aus den Finanzierungskosten Investitionskosten für die gesamte Wärmeerzeugungsanlage (Heizkessel; Warmwasserboiler, Regelung; Pumpen etc.) und aus den Betreiberkosten wie, Wartungs.- und Instandhaltungsleistungen, Reparaturrückstellung,
24h- Notdienst, Grund/ Leistungspreis des Erdgas.- Fernwärmelieferanten, Abgasmessung, Eichkosten, Unternehmergewinn usw.
II.) Arbeitspreis, enthält die Brennstoffbezugskosten und deren Umwandlung in Wärme für Heizung und Warmwasser. Jeder Mieter bestimmt dann über sein individuelles Wärmebedürfnis seine abzunehmende Wärmemenge (in kWh) selbst. In der Jahresabschlussrechnung werden dann die von jedem Nutzer verbrauchten Wärmemengen gesondert abgerechnet.
III.) Messpreis beinhaltet die Gebühren zur Erfassung und Abrechnung der Gesamtwärmemenge.
Auf Wunsch kann zusätzlich der gesamte Wärmemessdienst in der Liegenschaft übernommen werden. Dies beinhaltet die Mietgeräte zur Erfassung für Warm.- Kaltwasser und zur Heizkostenverteilung und deren Abrechnung mit den einzelnen Mietern.


Wann sollten Sie sich zum Thema WÄRMECONTRACTING Gedanken machen?

Problem: Überalterung oder Neuinstallation der Wärmeversorgungsanlage
- die Betriebskosten sind zu hoch
- die Betriebserlaubnis erlischt wegen Emissionsproblemen
- die Versorgungssicherheit ist nicht mehr gewährleistet
- Investitionsersparnis bei Neuanlagen
- Verlagerung des Betreiberrisikos

Handlungsbedarf:
- Umstellung auf einen umweltschonenden Betrieb
– Installation einer neuen, angepasst dimensionierten Wärmeerzeugungsanlage

Ziel: Kreditrahmen und Liquidität schonen Kosten senken
– durch Fremdfinanzierung der Anlage
– durch Einsatz von Fremdpersonal

Lösung: WÄRMECONTRACTING
– bietet die Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit und die Versorgungssicherheit zu erhöhen,
– birgt kein größeres Risiko als die Eigensanierung
– schafft Kostentransparenz
– ermöglicht den kostengünstigen Einsatz von fremdem Know-how
– ermöglicht einen sicheren Betrieb der Anlagen ohne eigenen Personalaufwand